paillune.

Paillune wurde für das Strohmuseum Wohlen im Rahmen des Prix Paille 26 entwickelt. Ziel des Projekts ist eine zeitgenössische Neuinterpretation des traditionellen, heute kaum noch präsenten Schweizer Strohhandwerks.

Das goldene Stroh - sinnbildlich für Sonne, Licht und Wärme - inspirierte zu einer Leuchte. Paillune übersetzt diese Qualitäten in ein funktionales und zugleich atmosphärisches Objekt und integriert das Strohhandwerk in neuer Form in den Alltag. Die Lichtwirkung von Stroh überzeugt durch warmes, stimmungsaufhellendes Licht - man könnte meinen, das Stroh trägt die empfangenen Sonnenstrahlen in sich und verbreitet sie im Innenraum.

Der handgeknüpfte Strohschirm ruht auf einem handgedrehten Keramiksockel, der einen bewussten Materialkontrast bildet. Paillune verbindet und zelebriert zwei traditionsreiche Kunsthandwerke und führt sie in einer zeitgemässen Leuchte zusammen. | 2026

Strohhandwerk: Christine Huber Atelier Srohparadies

Keramik: Selina Widmer Keramik